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Meine Grundhaltung 
für Beratung, Supervision und Coaching

© Uli Lorenz

Menschenbild: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Jeder Mensch
ist ein Wunder der Schöpfung,
einzigartig und einmalig,
mit einem unermesslichen Wert,
den er niemanden beweisen muss.

In jedem Menschen
sind alle Potentiale angelegt, die er für das Leben und die Persönlichkeitsentfaltung

Probleme ergeben sich häufig, wenn sich die Fähigkeiten durch unangenehme Erfahrungen verdichtet haben oder die Situation

Lösungen benötigen den Blickwinkel von außen und Hilfestellung bei der Aktivierung von verdichteten Fähigkeiten


Neben den kulturellen Errungenschaften des Menschen ist es für die eigene Identität bedeutsam, die eigenen Wurzeln nicht zu verlieren und sich als Teil der Natur zu erleben. Unser Körper ist ein Resonanzkörper für die Energien der Natur. Aus dieser bedeutenden Quelle können wir viel Lebens-Energie schöpfen und Einklang finden mit uns selbst, der Mit-Welt und der Schöpfung.

Der Mensch möchte von sich aus Gestalten, Lernen, sinnvoll Handeln und sich weiter entwickeln. Geglücktes Leben ist eine Balance zwischen Selbstverwirk lichung und Gemeinwohl. Die drei Grundprinzipien der kath. Soziallehre sind hierfür eine gute Orientierung (Siehe auch Grafik auf der Seite "Bildung"):

Personalität  bezeichnet die Entfaltung der Persönlichkeit zum Subjekt ( ~ siehe Subjektorientierte Pädagogik). Im Wortursprung von „Person“ liegt sowohl „persona“, die Maske, als auch „personare“, durchklingen. Einlassen und Abgrenzen sind also wichtige Fähigkeiten für die Entfaltung der Persönlichkeit.

Solidarität   bezeichnet die Verbundenheit mit Menschen, und eine Parteilichkeit für Mit-Menschen, die benachteiligt werden und in Not sind. Nicht das oberfläch- liche Mitleid ist hier angesprochen, sondern das Mit-Gefühl.

Es geht um die Gestaltung eines „heilsamen Milieus“ in der Gesellschaft, der Freundschaft, der Familie, der Arbeitsstelle... und es geht um die eigene Verantwortung für die Mit-Welt und Schöpfung.

Subsidiarität besagt, dass jeder Mensch und jede Gruppe die Aufgaben erledigen soll und darf, die sie selbst bewältigen können. Es beschreibt eine Grundhaltung des Zutrauens und Zulassens und wendet sich gegen Einschränkungen der eigenen Kräfte durch höhere Instanzen. Beispiel hierfür ist der Vorrang von Vereinen und Initiativen vor staatlichem Handeln. Bereits im Kindergarten kann Subsidiarität durch Projektarbeit und Erziehungs-Begleitung zur Eigenständigkeit verwirklicht werden.

In Anpassungs-Prozessen mit anderen Menschen und Systemen kommt es jedoch immer wieder zu Problemen und Störungen, die zu Verdichtungen der Fähigkeiten und Blockaden führen können.

Wir bilden im Leben Verhaltens-Muster aus, die uns den Alltag erleichtern, aber manchen Problemstellungen nicht genügend gewachsen sind. Dies zeigt sich in Krisen, die immer eine Herausforderung zur Weiter-Entwicklung darstellen.

In diesen Fällen kann Beratung (in persönlichen Fragen), Supervision (in beruf- lichen Fragen) oder Coaching (Förderung der Selbstorganisation von Führungs- kräften und Projekten) eine wertvolle Hilfe sein, wobei der Berater, Supervisor und Coach durch einen neuen Blickwinkel Zusammenhänge sichtbar macht und als Katalysator für die Eigenkräfte der Rat suchenden Menschen und Systeme wirkt.

                        Jeder Mensch
                        zeigt das bestmögliche Verhalten,
                        dass ihm durch seine Lebenserfahrung
                        bislang möglich war.

Diese Grundannahme erleichtert die Arbeit in der Pädagogik und Beratung. Ursachen und Schuldzuweisungen sind nicht wichtig und ohnehin nie objektiv nach­ vollziehbar. Wichtig ist, dass man das Leben bislang gemeistert hat und jederzeit die Möglichkeit hat, die Weichen neu zu stellen. jeder kann für sich entscheiden, ob er mit seinem bisheriges Verhaltensmuster zufrieden ist, oder neue Potentiale und Fähigkeiten verwirklichen will.

 
 
Kreativität beginnt damit, neuen Impulsen Raum zu geben und Zufälle wirken zu lassen