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Starke Persönlichkeiten

Franz Huber: Sucht - Nein danke, Gräfe und Unzer Verlag, München 2000, S.41
Eine Buchempfehlung ! Hier ein paar Auszüge:

Erziehen heißt "freundliches Begleiten"

Erziehung ist nicht nur eine Frage der Vernunft, sondern auch Ihrer Herkunft und Ihrer eigenen Erfahrungen als Kind. Erziehung schöpft immer aus der Vergangenheit und weist in die Zukunft. (Weitergabe von Mustern = Selbstähnlichkeit)

Erziehung heißt nach den Erkenntnissen der modernen Entwicklungspsychologie:

Mit wachsendem Alter des Kindes immer weniger führen, dafür immer mehr wachsen lassen durch Begleitung.

(Selbstreflexion und loslassen alter, überwachsener Muster)

Es ist nicht erstrebenswert perfekt zu sein, sondern das eigene Tun ganzheitlich zu erfahren - "Fehler" oder "Irrtümer" mit eingeschlossen.

Haltungen im Umgang mit Kindern, die sich als günstig erwiesen haben:

- Einfühlungsvermögen: Kennen Sie die Bedürfnisse von Kindern, 
  können Sie sich in ihre Welt hineinversetzen?

- Sensibilität: Können Sie die Botschaften von Kindern entschlüsseln?

- Nachdenken über die eigene Rolle: Sich klar werden über die eigene 
  Entwicklung, eigene Bedürfnisse und eigene Ziele in der Erziehung. Mut zur 
  Selbstkritik.

- Zur-Seite-stehen: nicht immer alles vormachen, sondern abwarten, wie  
  das Kind den ersten Schritt macht.

- Interessierte Distanz: sich nicht in alles einmischen, kindliche Geheim-
  nisse beachten. Widerspruch als Herausforderung begreifen.

- Gefühle annehmen: zulassen, das Kinder Trauer, Ängste oder Freude 
  ausdrücken. Das heißt auch: ehrlich mit den eigenen Gefühlen umzugehen.

Erfolgreich ist eine Erziehung immer dann, wenn Sie es schaffen, sich auf die besondere Persönlichkeit Ihres Kindes einzulassen. und die Ent-Wicklung dieser Persönlichkeit mit Herz und Verstand zu begleiten.

 

 
 
Kreativität beginnt damit, neuen Impulsen Raum zu geben und Zufälle wirken zu lassen